[Rezension] Emoji Backen für jede Stimmungslage - von Anna Lena Krell

 

Inhalt:
Dieses bunte Backbuch enthält fröhliche Rezepte mit Emoji-Formen und Verzierungen. Dieser Handy-Trend wird charmant aufgegriffen und in jedes Keks- und Tortenrezept eingebaut. Garantiert sorgen diese Leckereien für eine fröhliche Runde am Tisch. Jedes Rezept kommt mit Augenzwinkern daher und lässt einen einfach schmunzeln.
Klappentext:
Diese süßen Leckereien haben es gleich doppelt in sich: Sie schmecken nicht nur gut, sie sagen auch noch mehr als tausend Worte! In diesem Backbuch tummeln sich Cupcakes, Macarons, 3D-Kuchen, Motivtorten und viele weitere, die jeweils einen aus der digitalen Welt bekannten Emoji, einen visuellen Stimmungsanzeiger, verkörpern. Jedes Rezept kommt dabei mit einem kleinen Augenzwinkern daher und sorgt garantiert für gute Laune an der Kaffeetafel. Ob fröhliche Emoji-Torte, niedliche Katzen-Cake Pops oder Emoji-Kekse im Heldenkostüm – mit diesen Rezepten sind Sie bestens für jede Stimmung gewappnet.

Meine Meinung:
Ich habe selten ein solch süsses und verrücktes Backbuch gesehen. Es ist mit zahlreichen tollen Fotos illustriert und die Rezepte sind wirklich gut beschrieben. Allerdings sind sie eher einfach gehalten, was für jemanden, der schon lange in der Küche herumexperimentiert, fast ein wenig schade ist. Aber von jeder Seite aus strahlen diese Emojis und ich finde das Buch enorm liebevoll inszeniert. Es ist also eher eine Anfängersache, aber ich finde es auch als Geschenkbuch super geeignet und man hat definitiv gute Laune, wenn man in der Küche steht.
Meiner Meinung nach hätten es allerdings ruhig mehr als 14 Rezepte sein können. Diese unterscheiden sich vor allem in der Dekoration, aber ich bin mir sicher, dass aus der Idee noch mehr hätte gemacht werden können.

Meine Empfehlung:
Wer an einer Party richtige Eye-Catcher auftischen möchte, für den ist dieses Buch ein Must-Have. Wer gerne bäckt und mal was neues ausprobieren möchte, wird sich an diesem Geschenk mit Sicherheit erfreuen. Es ist eher für Anfänger geeignet, was aber nicht heisst, dass sich nicht jeder Bäcker und jede Bäckerin zu neuen Verzierungen und Dekorationen inspirieren lassen kann.

Mein Highlight:
Das ist schwer zu sagen. Dieses Buch ist auf jeden Fall mein schönstes Backbuch, das ich habe. Es ist optisch ein Hingucker und die bisher probierten Rezepte sind ebenfalls allesamt toll. Ich könnte also kein absolutes Highlight-Rezept nennen, da ein jedes schmackhaft ist.

Extras:
Bei der Recherche habe ich herausgefunden, dass das Backbuch nicht alleine ist in der Emoji-Welt. Es gibt ein Häkelbuch, ein Fimo-Buch, ein Stickerbuch, ein Nähbuch und sogar Backformen zum Emoji-Backbuch. Das macht doch richtig Spass und ist für Smiley-Fans genau das richtige. Ein Buch sieht übrigens süsser aus als das Nächste.

Die Autorin:
Anna-Lena Krell hat nebst den Emoji-Keksen auch noch ein Backbuch für Glückskekse und Motiv-Macarons herausgegeben. Alles was sie anpackt, sieht einfach süss aus - und schmeckt wohl auch so.

Links:
Das Buch bestellen könnt ihr wie immer mit einem Klick aufs Buch.
Hier kommt ihr zu Bloggdeinbuch, die mir das Buch freundlicherweise zugesandt haben.
Hier kommt ihr zum frechverlag, die das Buch herausgegeben haben. Hier könnt ihr das Buch bestellen.

[Interview] Adam Bogs über seinen Debütroman


Erzähle doch bitte in drei Sätzen, wer du bist, was du machst und wieso du schreibst.
Hallo, ich bin der Adam und komme aus der schönen Schweiz. Ich arbeite, wenn ich nicht gerade am schreiben oder am herumtrödeln bin, in einem Telekom-Geschäft. Warum ich schreibe: weil ich aus lauter Ideen und Geschichten bestehe, die aufgeschrieben, veröffentlicht und gelesen werden wollen.

Wie viele Prozent deines Buches 'The Prevalent Witches' sind autobiografisch?
Hm, eine sehr gute Frage. Ich würde sagen weniger als 50%. Aber klar gibt es hin und wieder etwas, dass ich aus meinem Alltag in meine Geschichten packe. Das macht glaube ich jeder Autor. Was ich aber sicher sagen kann ist, dass mein Hauptprotagonist wenig Gemeinsamkeiten mit mir teilt ;)


Wie lange hast du an dem Buch geschrieben?
Etwa 3 bis 4 Monate. Danach stand das Grundgerüst der Geschichte. Danach kam die mühsame Überarbeitungsphase, bis es hiess: ab ins Lektorat.

Welche Szene daraus hättest du total gerne miterlebt?
Die, in der meine beiden Protagonisten aufeinander treffen. Das war für mich, als ich sie aufschrieb, ein magischer Moment. Noch jetzt, wenn ich daran denke, bekomme ich Gänsehaut deswegen.

An welchen Schauplatz aus deinem Buch würdest du gerne mal gehen?
In die Katakomben von Paris. Oh ja, das wäre einfach genial. Und da ich noch nie in Paris war, wäre es umso besser.

Mit welchem Charakter aus deinem Buch würdest du eine Bank überfallen?
Ganz klar mit Adeline Bones. Ich denke das würde eine spassige Angelegenheit werden und sie würde auch nicht zögern mitzumachen.

Und mit welchem gerne ins Bett hüpfen?
Also mit dieser Frage habe ich jetzt echt nicht gerechnet. Ajajaj. Was soll ich sagen. Jeder Charakter in meinem Buch hat seine Vorzüge, daher kann ich keine eindeutige Antwort darauf geben. Aber wenn, dann muss sie sicher männlich sein :p

Zu welcher Uhrzeit ist der Grossteil deines Buches entstanden?
Das ist ganz verschieden. Meistens am Nachmittag, am Abend oder in meinen Pausen bei der Arbeit. Ich habe es auch manchmal am Morgen versucht, doch das wollte irgendwie nie wirklich klappen.

Wem hast du als erstes von 'The Prevalent Witches' erzählt?
Puh, wenn ich das wüsste. Ich sage jetzt einfach Mal, meinem Freund.

Wie ist dein spezielles Buchcover entstanden?
Erst einmal Danke das du mein Buchcover speziell findest. Es ist ganz einfach gewesen. Ich habe in 2 oder 3 Word-Seiten meine Ideen dazu geäussert und wie das Cover in etwa für mich aussehen soll. Alles andere war der Grafiker. Und tata, das fertige Cover - welches mir von Anfang an gefallen hat - war da. Es musste nur ein klitzekleines Detail geändert werden, ansonsten war es perfekt.
 
Wirst du manchmal auf der Strasse erkannt?
Hehe, nein, dafür bin ich wohl oder übel noch zu unbekannt. Aber das ist auch gut so. Besser noch eine Weile unbekannt bleiben und dann wie eine Rakete in den Autorenhimmel schiessen. Jedenfalls kann man sich das ja so vorstellen. Die Realität ist da etwas anders.

An was schreibst du aktuell?
Am zweiten Teil der The Prevalent Witches-Reihe.

Was ist dein absoluter Wunschtraum als Autor?
Mein absoluter Wunschtraum: die Verfilmung meines Werkes. Ich glaube etwas besseres gibt es nicht, ausser vielleicht einen Bestseller zu landen.

Was war dein allererster Berufswunsch als Kind?
Schauspieler. Diese Kunst habe ich schon immer bewundert und das tue ich noch immer. Vielleicht sind jetzt einige geschockt oder verwirrt. Aber ja, so ist es. Der Wunsch ein Autor zu werden, kam erst in der Schulzeit.

Was möchtest du anderen Jungautoren mit auf den Weg geben?
Seit mutig, kreativ und bleibt stets am Ball. Bei mir hat es mehr als 12 Jahre gedauert, ehe ich etwas veröffentlichen konnte. Daher gebt nicht auf und versucht euer Bestes zu geben.

Welcher berühmten Person würdest du dein Buch gerne schenken und warum?
Du hast dir echt spezielle Fragen einfallen lassen ;) Ich würde sagen, Whoopi Goldberg. Sie hat mich schon immer fasziniert und mit ihren Filmen, wie Bogus oder Ein Ritter in Camelot, bin ich aufgewachsen. Daher wäre es auf jeden Fall sie und als Person, die sich für die LGBT-Community einsetzt, wäre es mehr als passend.

Wie sollen die Leser dein Buch lesen?
Am besten ohne grosse Erwartung. Die machen meist alles zunichte, noch bevor man es zu Ende gelesen hat. Und man sollte sicher Lust darauf haben und die Toleranz besitzen, wenn es um Homosexualität geht. Mein Protagonist verguckt sich ja in einen anderen Hexer. Daher wäre das sicher von Vorteil.

Welche Tageszeit, welche Getränke dazu, welche Stimmung, welcher Leseplatz?

Das muss glaube ich jeder für sich selbst entscheiden. So, wie die Entscheidung, mein Buch auszuwählen, um es zu lesen.

Wo würdest DU dein Buch gerne lesen?

Es gibt keinen bestimmten Ort, an den ich gerade denke. Ich würde mein Buch überall lesen, egal wo. Aber um dir trotzdem eine konkrete Antwort darauf zu geben, sage ich einfach Mal, auf einer Weltreise. Das wäre sicher schön.

Hier könnt ihr das Buch bestellen.

[Rezension] Im Land des ewigen Frühlings - von Christiane Lind


Inhalt:
Isabell macht sich mit ihrer Grossmutter Lina auf die Suche nach deren Grossmutter Elise, die als Forscherin Karriere gemacht hatte und Guatemala und die Maya-Kultur geliebt hat. Maragarete Seler, die Freundin ihrer Grossmutter, hat ebenfalls Nachkommen in nächster Nachbarschaft zu Isabell. Sie lernt Fabian kennen und macht sich gemeinsam mit ihm auf die Suche, doch er ist alles andere als ein einfacher Zeitgenosse. Dumm nur, dass sie sich dennoch von ihm angezogen fühlt. In der Vergangenheit versuchen Elise und Margarete jeweils ihren Weg zu finden und den Gefahren des alltäglichen Lebens in Guatemala zu trotzen. 

Meine Meinung: 
Mein Pech ist es, dass ich, je intensiver ich mich mit einem Buch auseinandersetze, immer pingeliger werde. Das scheint mein Schicksal zu sein und so ist die Liste der Dinge die ich bemerkt habe, auch ziemlich lange. Man merkt, dass hier eine sehr geübte Schreiberin am Werk ist. 
Es gibt vier Perspektiven, zwei in der Vergangenheit, Elise und Margarete und zwei in der Gegenwart, Isabell und Fabian. Eigentlich sind sie gut auseinanderzuhalten, nicht unbedingt vom Schreibstil, aber weil sie klassisch durch Kapitel getrennt wurden. 
Dass später ein weiterer Mann dazukommt, finde ich bei Isabells Erzählstrang wirklich cool, denn das Ganze wird dadurch noch spannender. Auch ihre Vergangenheit schafft eine spezielle Voraussetzung für die Gegenwart. Je länger ich gelesen habe, desto tiefer war ich in der Geschichte drin und zum Schluss landete Guatemala auch auf meiner Reise-Wunschliste. Man merkt der Geschichte an, wie gut sie recherchiert ist, bzw sie ist fast zu voll mit Fakten und Details, sodass man sich auf gewissen Seiten in einem Geschichtsbuch oder einem Reiseführer wiederfindet. Ich finde jedoch, das spricht für die Sorgfalt der Autorin und hat mich persönlich nicht gestört. 
In der Vergangenheit fand ich den Anfang von Margaretes Geschichte am Besten, der Teil mit ihrer Rückkehr nach Guatemala habe ich hingegen nicht so gerne gelesen. Das liegt allerdings daran, dass es sehr viel Unbehagen und negative Gefühle in mir ausgelöst hat. Eigentlich ist es also der Autorin gelungen, meine Gefühle zu wecken, was nicht immer so leicht ist. Elise fand ich meist farblos, aber ich war gespannt auf ihre Entwicklung, die dann auch tatsächlich stattgefunden hat, was sehr positiv war. Fabian fand ich leider ein bisschen doof, da er erst spät auf ein Familiengeheimnis stösst, was für mich darauf hindeutet, dass er mit geschlossenen Augen durchs Leben gegangen sein muss.
Der Schreibstil ist mitreissend, mit jeder Person ein wenig anders und die Charaktere sind sehr vielschichtig und abwechslungsreich.

Meine Empfehlung: 
Das Buch könnte sehr interessant sein für Liebhaber von Sarah Lark und ähnlichen Fernweh-Autorinnen, die historische Romane verfassen. Ich werde das Buch meiner Mama empfehlen, meine Schreibpartnerin hat sich das Buch bereits auf die Wunschliste geschrieben meinetwegen. Meine Schwester, die den Quetzal-Vogel aus Guatemala so wunderschön findet, wird vielleicht ebenfalls Interesse daran haben, diese Geschichte zu geniessen.

Mein Highlight: 
Das ist bei so vielen verschiedenen Charakteren und Schauplätzen wirklich schwierig, aber ich nenne hier gerne die Blogparade, an der ich teilnehmen durfte. Es war meine erste, weswegen ich sie sicher nicht vergessen werde.

Das Cover: 
Ich war schon von Anfang an begeistert von dem Cover, die Farben sind einfach wunderschön und das Symbol im Hintergrund ebenso wie die Landschaft. Ich finde es cool, dass es für einmal ohne Person auskommt. Später habe ich erfahren, dass es von meiner Lieblings-Coverdesignerin Sarah Buhr stammt. Wie cool ist dass denn? Ich liebe sie einfach!

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Ich musste echt ewig auf mein Print-Reziexemplar warten, da hier bei der Post was krumm gelaufen sein muss. Ich habe mich darauf sehr gefreut, aber es dann im Hinblick auf die Blogparade als eBook gelesen, was auch okay war für mich. Dieses bleibt auf dem Handy, das Print hingegen bekommt einen Ehrenplatz im Regal. Oder wird noch ein bisschen herumgereicht in der Familie. Wahrscheinlich beides. 

Die Autorin: 
Chris Lind ist eine Autorin mit vielen Gesichtern. Sie hat schon in diversen Genres unter verschiedenen Pseudonymen Erfolg gehabt. Ich kenne bisher nur ihre tolle Familiensaga und muss ihr hiermit für die schönen Lesestunden danken. Ich bin mit diesem Buch um die Welt gereist und habe stundenlang geträumt. Mit ihr eine Leserunde abzuhalten war übrigens äusserst schön und angenehm. 

Links:
Das Buch bestellen könnt ihr hier.
Hier kommt ihr zur Webseite der Autorin. 

[Gastrezension] Die erste Bindung - von Nicole Strüber


In „Die erste Bindung“ von Nicole Strüber erzählt die Autorin, wie wichtig es ist, dass Kinder die Zuneigung ihrer Eltern erhalten. Denn dies entscheidet die Entwicklung des Kindlichen Gehirns bereits im Mutterleib.

Auf den ersten Blick wirkt das Buch wie ein Elternratgeber, doch im Vorwort wird dem genau widerrufen, denn das Buch soll jeden ansprechen der Interesse an dem Thema hat und verstehen möchte, warum man selbst so ist, wie man ist.

Auch wenn es um ein hochinteressantes und komplexes Thema, nämlich das menschliche Gehirn und dessen Entwicklung geht, schafft es Nicole Strüber den Inhalt gut verständlich an den Leser zu vermitteln. Was ebenfalls positiv auffällt sind die hinzugezogenen Studien und die bildlichen Erklärungen, die das Geschriebene verfestigen sollen.

Ich kann für mich sagen, dass es echt interessant ist, festzustellen das anhand von Hirn-und Hormonveränderungen als werdende Eltern (oder auch andere Interessierte) das Gehirn des Kindes zu beeinflussen. Und jeder der ebenfalls Interesse an dem Thema hat, sollte sich „Die erste Bindung“ besorgen.

Die Autorin: Ich bin ein Kind der 90er (Baujahr 1991)  und lese seitdem ich fünf bin. Mein liebstes Kinderbuch war – neben den ganzen Klassikern von Ende, Lindgren und Preussler – Mama Muh und die Krähe! Sollte ich jemals eigene Kinder haben, wird dieses Buch definitiv vorgelesen. Den weiteren großen Suchtfaktor den ich hatte war/ist Harry Potter. Meine Jugend hätte nicht besser verlaufen können, gerade weil ich die ersten drei Bände zu einer Zeit gelesen habe, wo es mir wirklich miserabel ging. Genau deswegen habe ich auch angefangen mich voll und ganz in die unterschiedlichen Welten einzufühlen. Dadurch habe ich auch kaum ein Genre, dass ich nicht lese oder zumindest „anlese.“

Hier könnt ihr das Buch bestellen.
Hier kommt ihr zu Lenas Bücherwelt. 

[Rezension] Liebe, Yoga und andere Katastrophen - von Molly O’Keefe


Inhalt:
Victoria erbt eine Ranch von ihrem Vater. Eigentlich gehört sie ihrem Halbbruder, aber zusammen mit ihrem kleinen Sohn Jacob verwaltet sie sie und möchte sie auch kaufen. Eli ist der Verwalter auf der Ranch und er ist definitiv nicht damit einverstanden, da er selber die Ranch für sich ins Auge gefasst hat. Es wäre also alles gut, wenn Victoria nicht wäre. Zu dumm allerdings, dass er sie so furchtbar attraktiv findet und sie so gar nicht auf diese Ranch passt, an der sie mit aller Macht festhält.

Meine Meinung: 
Dies ist Band drei der Reihe von Molly O’Keefe. Die Leute darin sind nur lose miteinander verbunden, also ist das Buch gut einzeln lesbar. Die Situation ist von Anfang an explosiv und man steckt bald mitten in der Geschichte. Überhaupt ist der Schreibstil so lebendig, dass man ständig das Gefühl hat, alles was passiert wirklich mitzuerleben. Da gibt es ein Unwetter, bei dem die Ranch von einer Schlammlawine bedroht ist. Nie habe ich mich so lebendig gefühlt wie in diesen Momenten, glaubt ihr mir das? Das Buch ist so cool! Naja, ich wollte das einfach mal loswerden. In Wirklichkeit ist es mehr ins Lektüre für zwischendurch, die sich ganz witzig liest, aber nicht wirklich in die Tiefe geht. Es ist halt typisch Chicklit aber ziemlich süss zudem.

Mein Highlight: 
Das müsst ihr mir als Country-Mädchen jetzt einfach lassen. Das absolute Highlight ist die Ranch. Ich hätte zwar kein Spa daraus gemacht, aber auf jeden Fall Luftsprünge, wenn ich dieselbe Chance wie Victoria erhalten hätte. Ansonsten fand ich Jacob als Charakter noch echt gut. Er ist süss, witzig und klug und durchschaut für sein junges Alter schon ziemlich viel was auf der Ranch abgeht. Echt cool.

Meine Empfehlung:
Ich empfehle dieses Buch allen bisherigen Fans von Molly O’Keefe. Sie schreibt so süss und leicht und witzig, dass man die Bücher schlecht weglegen kann und immer gut unterhalten ist. Ich war wirklich schnell durch und es passt super zu einem Urlaub oder einem warmen Schaumbad. Der Humor kommt auf jeden Fall auch nicht zu kurz. 

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar? 
Das Buch stammt aus meinem Lieblingsverlag, es kommt also zu den anderen Büchern aus dem selben Haus. Ausserdem sieht es echt schön aus und ich habe ja auch die Vorgängerbände, zu denen es gut passen wird.

Das Cover: 
Jedes Buch von Molly O’Keefe hat eine Farbe und eine abgebildete junge Frau plus den Titel in süsser, witziger Schrift. Es passt gut zur Reihe, was nicht heisst, dass ich es herausragend finde. Es ist einfach typisch Chicklit. 

Die Autorin:
Dies ist jetzt schon mein drittes Buch von Molly O’Keefe und bisher habe ich ihren süssen und witzigen Schreibstil durchwegs gemocht. Ich mag Molly O'Keefes Name. Ist er nicht toll und verspricht schon alleine eine tolle Geschichte? Er würde besser zu einem Romancharakter passen, denn zu einer tollen Autorin. Sie lebt in Toronto, Kanada, einer echt tollen Stadt, wo sie sich nebst dem Schreiben um ihre Familie kümmert. Sogar die bekannte Autorin Susan Mallery hat Molly sehr gelobt.

Links:

[Rezension] Total verhext - von Terry Pratchett


Inhalt:
Unsere drei Lieblingshexen, Magrath, Nanny Ogg und Oma Wetterwax müssen nach Gennua, um den Nachruf einer verstorbenen Freundin zu erfüllen. Dort ist alles ganz schön anders: Man spricht und isst ausländisch und die Sitten sind auch manchmal ein wenig schräg. Ganz und gar unerwartet tritt Lillith Wetterwax, die Schwester von Oma auf den Plan. Mit dabei ist ebenfalls Gribo, der Kater, der zwischendurch sogar in Menschengestalt schlüpfen muss. Die drei Hexen laufen zu Höchstform auf, als sie bemerken, dass in bekannten Geschichten wie dem Rotköppchen und dem Aschenputtel herumgepfuscht wird. So läuft das nun mal nicht mit ihnen. 

Meine Meinung: Manchmal waren die Hinweise auf die angesprochenen Märchen versteckt, manchmal abgewandelt und manchmal offensichtlich. So oder so fand ich es total witzig und originell, dass hier bekannte Geschichten ein wenig aufs Korn genommen oder abgeändert wurden. Die Hexen selber kennen diese Geschichten auch und versuchen, das ganze Chaos auf ihre Charmante Weise zu beseitigen, während natürlich wieder einmal drei Individuen aufeinandertreffen und so schon das eine oder andere Mal die Fetzen fliegen. Man muss einfach schmunzeln.
Ich habe das Buch als Hörbuch mit meinem Schatz noch angehört und es hat uns beiden wirklich gefallen. 

Highlight: Das ist die Vorleserin. Ihre Stimme ist ein wenig hexenhaft und es gelingt ihr, die ganze Geschichte richtig geheimnisvoll klingen lassen. Sie hat für jede Hexe einen eigenen Tonfall. Man fühlt sich also mitten in die Geschichte hereingeschleudert.
Auch cool fand ich das ‚Ausländisch‘. Die drei Hexen  sind noch nie wirklich weit von zu Hause weggekommen und finden sich wieder mit einer fremden Sprache und fremdem Essen und Gebräuchen. Nanny Ogg schlägt sich da am Besten und es macht echt Spass, das Ganze zu verfolgen. 

Meine Empfehlung: Wer ein Fan von Terry Pratchett ist, wird seine Hexen mit Garantie mögen. Wer aber ein Fan von seinen Hexen ist, der wird dieses Buch lieben. Wer gerne mal etwas abseits des Mainstreams hören/lesen möchte, der ist mit Pratchett gut bedient und wer ein wenig spitzen Humor zu vertragen weiss, ist hier ebenfalls richtig. 

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Ich habe das Buch einerseits als Print, dieses wandert ins Regal zu meinem Schatz, der sich zum Ziel gesetzt hat, ALLE Pratchetts zu besitzen. Zum anderen habe ich es als Hörbuch auf dem Handy und das bleibt schön dort, denn so könnte ich es vielleicht ein andermal nochmals anhören. Es hat mir nämlich richtig gut gefallen. 

Das Cover:
Das Cover auf dem Print ist eines, das gut zu bisher erschienen Pratchetts passt, da ähnliche Fonts und Illustrationen verwendet wurden. Es ist nicht so meines, deswegen hätte ich es nicht gekauft, ABER es ist richtig toll und passt zum Inhalt.

Der Autor:
Terry Pratchett, der Schöpfer der Scheibenwelt, ist inzwischen verstorben, hinterlässt aber über 40 Bücher, die allesamt seinen tollen und spitzen Humor belegen. Er litt unter Alzheimer und hat seine Bekanntheit genutzt, sich gegen die Krankheit einzusetzen. 

Links:

[Blogparade] Im Land des ewigen Frühlings - Sich selbst finden


Ich hatte mir gewünscht, nachdem ich Ende 2016 meine erste eigene Blogtour zu Princess Reality organisiert hatte, dass ich im 2017 auch selber mal Teil einer Blogtour sein darf. Da ich in den vergangenen drei Jahren einfach irgendwie zu wenig flexibel war, um mich zu melden, dann ‚on time‘ das Buch zu lesen und zu irgend einem vorgegebenen Thema was hinzublättern, hat das nie geklappt. Doch dann hat mich anfang Jahr die Mail von den mainwunder Buchbloggern erreicht und was soll ich sagen? Ich war hin und weg. 
Aufgrund eines Maya-Gottes soll jede Bloggerin ein Thema in Bezug auf das Buch, aber auch das reale Leben vorstellen. Ich habe ganz spontan zugesagt und es bis heute nicht bereut. Das Profilbild meiner Facebook-Seite gehört übrigens auch zu dieser tollen Aktion. 


Kinich Ahau, der Herr der Sonne war einer der wichtigsten Maya-Götter überhaupt. Sein Name bedeutet tatsächlich ‚Fürst der Sonne‘. Er wurde durchgängig bis zur Christianisierung durch die Spanier verehrt. Es gibt sogar Stämme, bei denen er bis in jüngste Zeit eine rituelle Bedeutung hatte. Weil er ein herrschaftlicher Gott war, der auch Krieg und Opferung verkörperte, nahmen viele Maya-Herrscher seinen Namen an. Seine Verkörperung war auch bei den Neujahrsriten der Maya sehr wichtig. 

Mein Thema der Blogtour war in Zusammenhang mit dem Sonnengott die Suche nach sich Selbst. Im Buch gibt es immerhin vier Personen im Zentrum, die sich damit beschäftigen mussten. Einige in der heutigen Zeit, wo dieses Bedürfnis nicht mehr komplett fremd ist, aber einige auch vor über 100 Jahren um 1900, wo man noch verständnislos den Kopf über solchen Unsinn geschüttelt hat. Wir sind uns also einig, dass die Suche nach sich selbst einiges leichter geworden ist. 

Ich selber habe erst im vergangenen Sommer bemerkt, dass es Zeit wird, mich auf die Suche nach mir selbst zu begeben. Zuvor war ich eigentlich stets ziemlich mit mir im Reinen. Doch mein Job hat mich vor sehr viele Fragen gestellt, an denen mir aufgefallen ist, dass es einfach Zeit wird für eine Veränderung. Ich kündigte also kurzerhand besagte Arbeitsstelle. Dazu zu sagen ist, dass ich nebenbei noch selbständig tätig bin und deswegen meine monatlichen Ausgaben gut decken kann. Ausserdem war dieser Schritt auch mit meinem Mann und meiner Familie x-Mal durchdiskutiert, sodass ich mir keine Sorgen machen musste, plötzlich ohne Dach über dem Kopf dazustehen. Nun begann für mich ein langer Prozess, von dem ich mir noch nicht sicher bin, dass er jetzt tatsächlich abgeschlossen ist. In dieser Zeit habe ich mein Buch veröffentlicht, neue Freundschaften geknüpft, alte aufgegeben und auch in der selbständigen Arbeit neue Wege beschritten, Weiterbildungen besucht und vieles mehr. Besonders geholfen hat mir mein kleiner Welpe, der seit dem Sommer immer an meiner Seite ist. Ausserdem bin ich ebenfalls im Sommer umgezogen in ein wunderschönes Haus, sodass es mir plötzlich nicht mehr viel ausgemacht hat, lange Zeit daheim zu verbringen. Ein toller Garten und die selbständige Arbeit, die nun ebenfalls daheim stattfindet, genügen mir, um glücklich zu sein. Meine Beziehung musste in dieser Zeit auch einige Prüfungen bestehen, zum Beispiel meine Ungeduld, wenn ich das Gefühl hatte, mich selbst einfach nicht zu finden und auf der Stelle zu treten. Im Nachhinein weiss ich, dass jeder Schritt richtig war und mich an diese Stelle geführt hat, an der ich heute bin. 

Ich habe mich im Vorfeld dieses Beitrages auch ein wenig mit Chris Lind, der Autorin auseinandergesetzt. Sie war ein sehr netter Kontakt während der ganzen Zeit, sodass sie sicherlich weiss, wie dieser Beitrag gemeint ist: Sie hat nämlich im Laufe ihrer Autorenkarriere zahlreiche Pseudonyme verwendet. Auch dies ist ein guter Hinweis darauf, dass sie auf der Suche nach sich selber gewesen ist. Ich denke aber dass sie in jedem Fall zufrieden sein kann, damit was sie erreicht hat.

Nachdem ich das Buch sorgfältig gelesen habe, konnte ich nicht sagen, welcher der Buchcharaktere am meisten für die Suche nach sich selbst steht und auch nicht, wer am ehesten gefunden hat, was er gesucht hat. Aber auf jeden Fall ist dies ein wichtiger Bestandteil aller Handlungsstränge und wen man die Charaktere am Anfang und am Ende des Buches miteinander vergleicht, dann merkt man, dass jeder und jede von ihnen einen Weg gefunden hat, sich mit seinem Schicksal auszusöhnen. 


Gewinnspielfrage des Tages: 
Von wem ist dieses Zitat: “Wer mit sich selbst in Frieden leben will, muss sich so akzeptieren, wie er ist.”
Schickt Eure Antwort an: fruehlingsgewinnspiel@gmx.de  

Das könnt Ihr gewinnen: 
- 3 Blank Books "Im Land des ewigen Frühlings"
- 2 signierte Exemplare von "Im Land des ewigen Frühlings"
- 1 personalisierbare Nebenrolle im nächsten Buch - Name, Haarfarbe, Augenfarbe und Haustier werden im Buch auftauchent Ihr gewinnen
Teilnahmebedingungen: 

[Mein Buch] Kira Beauchamp


Hier könnt ihr das Buch bestellen.

Buchzitat des Monats


[Rezension] Glimmernächte - von Beatrix Gurian


Inhalt:
Pippa zieht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach Dänemark, wo ihre Mutter einen Grafen heiraten will. Ihre neue Stiefschwester ist echt super und das tolle Schloss lässt sie auch ein wenig ihr Heimweh vergessen. Doch noch bevor sie richtig angekommen ist, sieht sie Dinge, die ausser ihr niemand wahrzunehmen scheint und zweifelt so erstmal an sich selber. Und was hat es ausserdem mit ihrem neuen Stiefbruder Niels auf sich?

Meine Meinung: 
Als erstes war ich von den Seitenzahlen verwirrt. Es gibt tatsächlich Seiten ohne, dann wieder solche mit verzierter und solche mit unverzierter Zahl. Ganz schön seltsam. Ich hätte mir ausserdem gewünscht, in der Ich-Perspektive tiefer in das Buch einzutauchen. Das hatte ich halt bei Selection so geliebt und hier irgendwie erwartet, um noch mehr involviert zu sein. Aber das macht schliesslich jeder Autor anders. Ich habe zu Weihnachten einen Büchergutschein erhalten und war mir sofort sicher, was ich dafür haben möchte. 
Das Buch hat mich dann auch nicht enttäuscht, da ich sehr schnell in die Geschichte reingekommen bin (von der Perspektive abgesehen) und danach kaum mehr aufhören konnte, zu lesen. Die Idee die dahinter steckt ist echt clever und ich wäre auch nicht darauf gekommen. Am Schluss wird es richtig spannend und man muss um die Protagonisten bangen. Es ist nicht, was ich erwartet hatte, aber es hat mich positiv überrascht und ich freue mich noch mehr von der Autorin zu lesen. 

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Auch wenn der Inhalt absolut kacke wäre, ich würde das Buch behalten und täglich anschauen. Es passt einfach zu meinem Bücherregal. Ich kann mir aber vorstellen, dass meine Schwester das Buch gerne ausleihen würde, ebenso wie meine ehemalige Mitarbeiterin, mit der ich meine Bücher getauscht habe bisher. Achja und da der Inhalt ja nicht kacke war, behalt ich das Buch sowieso!!!

Mein Highlight:
Ich würde da ja jetzt total gerne irgendwie das Cover oder das Schloss nennen aber ehrlichgesagt wäre das so Standard. Ich fand es auch total cool, dass Pipi ein Pferd geschenkt bekommen hat. Aber mein Highlight war, dass sich das Ganze von einer Märchen-Story zu einem regelrechten Thriller gewandelt hat. Das hatte ich nicht erwartet, aber es war genau das, was ich in diesem Moment gebraucht hatte.

Meine Empfehlung: 
Das Buch ist tatsächlich eine richtige Empfehlung für alle Fans von mädchenhaften Bücher. Wer Selection gemocht hat, wird auch dieses Buch mögen. Es hat eine andere Perspektive und ist tatsächlich ein wenig düsterer, aber es lädt dennoch zum Träumen ein und ist ein modernes Märchen, das allerdings ein wenig auf Abwege gerät. 

Das Cover: 
Ein Kunstwerk. Wirklich. Schon als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, war ich verliebt. Ich liebe einfach diese Bücher mit Kleidern drauf. Die Farbe Blau ist ausserdem meine liebste Farbe überhaupt und dieses Buch ist ein totaler Eyecatcher, bei dem aber auch der Inhalt überzeugt.

Die Autorin: 
Beatrix Gurian ist das Pseudonym der Autorin Beatrix Manel. Ich bin fast hinten raus gekippt, als ich das herausgefunden habe und dann nochmals als ich ihr nächstes Buch ‚Sommernachtsfunkeln‘ entdeckt habe. Es sieht so wunderschön aus und ich muss es unbedingt haben. Das ist einfach so cool! 

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