[Rezension] Die Schattenschwester - von Lucinda Riley

07:46 Tinten Hexe 0 Kommentare


Inhalt: 
Nachdem die Adoptivschwestern Ally und Maia ihre Vorfahren aufgespürt haben und dafür weit gereist sind, ist Star an der Reihe. Zum ersten Mal muss sie etwas ohne ihre Schwester Cece machen. Sie reist nach London und trifft dort auf den Buchhändler Orlando Forbes. Doch die Reise führt sie weiter nach Kent auf einen Landsitz. 
Flora MacNichol aus dem Lake District lebte um 1900 und mit ihren Tagebüchern macht sich Star auf eine Reise in die Vergangenheit zu einer äusserst spannenden Frau, die sogar den englischen König oder die Autorin Beatrix Potter treffen durfte. 

Meine Meinung: 
Ich hatte bei diesem Buch ein wenig Angst, dass es noch düsterer ist, als die Vorgänger. Diese Reihe hat ja schon sehr geheimisvoll, schwermütig und traurig begonnen und es gab für jede Protagonistin noch zusätzlich viel aus der Vergangenheit aufzuarbeiten. Deswegen hat mich das Wort ‚Schatten‘ noch zusätzlich ein wenig Angst haben lassen, aber da die ersten beiden Bücher mich schon richtig überzeugt hatten, war ich auch voller Vorfreude, dieses Buch nun zu lesen. Es ist schön, zwei Schwestern, die man bereits aus vergangenen Büchern kennt, wieder zu treffen, jetzt wo man mehr über sie und ihr Leben weiss. Es ist aber auch toll, die Schwestern zu sehen, die noch nicht so nah beschrieben wurden. Ich finde es schon sehr mitreissend, wie Star aus dem Schatten ihrer Schwester Cece treten muss. Das ist definitiv nicht einfach und diese Gefühle kommen unterschwellig sehr gut rüber. Aber auch die Verknüpfung mit Flora finde ich toll und natürlich passieren die Perspektivenwechsel immer dann, wenn es total spannend ist *grr*. Ich muss sagen dass ich das Buch wirklich gemocht und regelrecht mitgefiebert habe.
Was ich als Buchfreak natürlich besonders schön fand war die Buchhandlung, die ebenfalls eine Rolle spielt im Buch. Was ich eher weniger gemocht habe war der Charakter ‚Maus‘, der mir schon vom Namen her nicht richtig gepasst hat. Alles in allem ist das Buch aber eine gelungene Fortsetzung. Ich habe das Buch übrigens als Hörbuch genossen.
Noch kurz zur Erzählstimme: Wie immer eine sensationelle Leistung, die noch dazu beiträgt, dass man tiefer und tiefer in die Geschichte hineingleitet. 

Mein Highlight: 
Ich denke das ist, dass die Reise nach England geführt hat. Das ist einfach einer meiner Lieblingsschauplätze und ich kann davon nicht genug Bücher lesen oder in diesem Fall hören. Die Beschreibungen haben mich mitgenommen auf eine Reise und ich hatte manchmal Mühe, mich wieder im Alltag zurechtzufinden, weil die Autorin so spannend schreibt. 

Meine Empfehlung: 
Das Hörbuch geht auf direktem Weg zu meiner Mama. Wenn es einen grösseren Lucinda-Riley-Fan gibt als sie, dann wäre ich schon erstaunt. Ich bin mir ausserdem sicher, dass sie auch vom Schauplatz begeistert sein wird. Nun, wer England mag, wer solche Familiengeheimnisse mag und wer Lucinda Riley mag, der wird hier nicht enttäuscht werden. Wer bereits mit der Reihe angefangen hat wird merken, dass man mit jedem Band tiefer in die Geschichte hineinrutscht und dass man das Buch kaum weglegen kann. Wer es mit einer Familiengeschichte probieren möchte, der ist hier auf jeden Fall richtig, es kann auch ohne die ersten beiden Bände gelesen werde, aber mit ist natürlich cooler!

Das Cover: 
Die Bücher zeichnen sich nicht eben durch fröhliche Covergestaltungen aus, aber auch dieses hier passt in die Reihe hinein und nebeneinander werden die Bücher im Regal toll aussehen. Ich hätte wohl auch im Laden dazu gegriffen, aber eher wegen dem Namen der Autorin, da ich sonst nicht so auf solche düsteren Bilder stehe.

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Ich werde irgendwann das Hardcover davon bestellen und ins Regal stellen, das Hörbuch geht an meine Mama. Danach tausche ich Hörbücher meist ein oder verschenke sie, da ich sie kaum zweimal höre.

Die Autorin:
Lucinda Riley ist eine meiner liebsten Autorinnen und so habt ihr hier auf dem Blog auch schon einige Rezis von ihr zu lesen. Sie ist aus Irland und mit Familiengeschichten aus exotischen Ländern und vergangenen Zeiten bekannt geworden. 

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