[Blogparade] Im Land des ewigen Frühlings - Sich selbst finden

06:00 Tinten Hexe 1 Kommentare


Ich hatte mir gewünscht, nachdem ich Ende 2016 meine erste eigene Blogtour zu Princess Reality organisiert hatte, dass ich im 2017 auch selber mal Teil einer Blogtour sein darf. Da ich in den vergangenen drei Jahren einfach irgendwie zu wenig flexibel war, um mich zu melden, dann ‚on time‘ das Buch zu lesen und zu irgend einem vorgegebenen Thema was hinzublättern, hat das nie geklappt. Doch dann hat mich anfang Jahr die Mail von den mainwunder Buchbloggern erreicht und was soll ich sagen? Ich war hin und weg. 
Aufgrund eines Maya-Gottes soll jede Bloggerin ein Thema in Bezug auf das Buch, aber auch das reale Leben vorstellen. Ich habe ganz spontan zugesagt und es bis heute nicht bereut. Das Profilbild meiner Facebook-Seite gehört übrigens auch zu dieser tollen Aktion. 


Kinich Ahau, der Herr der Sonne war einer der wichtigsten Maya-Götter überhaupt. Sein Name bedeutet tatsächlich ‚Fürst der Sonne‘. Er wurde durchgängig bis zur Christianisierung durch die Spanier verehrt. Es gibt sogar Stämme, bei denen er bis in jüngste Zeit eine rituelle Bedeutung hatte. Weil er ein herrschaftlicher Gott war, der auch Krieg und Opferung verkörperte, nahmen viele Maya-Herrscher seinen Namen an. Seine Verkörperung war auch bei den Neujahrsriten der Maya sehr wichtig. 

Mein Thema der Blogtour war in Zusammenhang mit dem Sonnengott die Suche nach sich Selbst. Im Buch gibt es immerhin vier Personen im Zentrum, die sich damit beschäftigen mussten. Einige in der heutigen Zeit, wo dieses Bedürfnis nicht mehr komplett fremd ist, aber einige auch vor über 100 Jahren um 1900, wo man noch verständnislos den Kopf über solchen Unsinn geschüttelt hat. Wir sind uns also einig, dass die Suche nach sich selbst einiges leichter geworden ist. 

Ich selber habe erst im vergangenen Sommer bemerkt, dass es Zeit wird, mich auf die Suche nach mir selbst zu begeben. Zuvor war ich eigentlich stets ziemlich mit mir im Reinen. Doch mein Job hat mich vor sehr viele Fragen gestellt, an denen mir aufgefallen ist, dass es einfach Zeit wird für eine Veränderung. Ich kündigte also kurzerhand besagte Arbeitsstelle. Dazu zu sagen ist, dass ich nebenbei noch selbständig tätig bin und deswegen meine monatlichen Ausgaben gut decken kann. Ausserdem war dieser Schritt auch mit meinem Mann und meiner Familie x-Mal durchdiskutiert, sodass ich mir keine Sorgen machen musste, plötzlich ohne Dach über dem Kopf dazustehen. Nun begann für mich ein langer Prozess, von dem ich mir noch nicht sicher bin, dass er jetzt tatsächlich abgeschlossen ist. In dieser Zeit habe ich mein Buch veröffentlicht, neue Freundschaften geknüpft, alte aufgegeben und auch in der selbständigen Arbeit neue Wege beschritten, Weiterbildungen besucht und vieles mehr. Besonders geholfen hat mir mein kleiner Welpe, der seit dem Sommer immer an meiner Seite ist. Ausserdem bin ich ebenfalls im Sommer umgezogen in ein wunderschönes Haus, sodass es mir plötzlich nicht mehr viel ausgemacht hat, lange Zeit daheim zu verbringen. Ein toller Garten und die selbständige Arbeit, die nun ebenfalls daheim stattfindet, genügen mir, um glücklich zu sein. Meine Beziehung musste in dieser Zeit auch einige Prüfungen bestehen, zum Beispiel meine Ungeduld, wenn ich das Gefühl hatte, mich selbst einfach nicht zu finden und auf der Stelle zu treten. Im Nachhinein weiss ich, dass jeder Schritt richtig war und mich an diese Stelle geführt hat, an der ich heute bin. 

Ich habe mich im Vorfeld dieses Beitrages auch ein wenig mit Chris Lind, der Autorin auseinandergesetzt. Sie war ein sehr netter Kontakt während der ganzen Zeit, sodass sie sicherlich weiss, wie dieser Beitrag gemeint ist: Sie hat nämlich im Laufe ihrer Autorenkarriere zahlreiche Pseudonyme verwendet. Auch dies ist ein guter Hinweis darauf, dass sie auf der Suche nach sich selber gewesen ist. Ich denke aber dass sie in jedem Fall zufrieden sein kann, damit was sie erreicht hat.

Nachdem ich das Buch sorgfältig gelesen habe, konnte ich nicht sagen, welcher der Buchcharaktere am meisten für die Suche nach sich selbst steht und auch nicht, wer am ehesten gefunden hat, was er gesucht hat. Aber auf jeden Fall ist dies ein wichtiger Bestandteil aller Handlungsstränge und wen man die Charaktere am Anfang und am Ende des Buches miteinander vergleicht, dann merkt man, dass jeder und jede von ihnen einen Weg gefunden hat, sich mit seinem Schicksal auszusöhnen. 


Gewinnspielfrage des Tages: 
Von wem ist dieses Zitat: “Wer mit sich selbst in Frieden leben will, muss sich so akzeptieren, wie er ist.”
Schickt Eure Antwort an: fruehlingsgewinnspiel@gmx.de  

Das könnt Ihr gewinnen: 
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Teilnahmebedingungen: 

1 Kommentar:

  1. Morgen schön und danke für den heutigen Beitrag zur Tour und Email ist schon raus :-) und gerne weiter mein Glück für ein Print versuche :-)

    VLG Jenny

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