[Rezension] Das letzte Sakrileg - von Stephanie Parris

12:50 Tinten Hexe 0 Kommentare




Inhalt:
Giordano Bruno ist ein von der Kirche verstossener Priester, der inzwischen für die englische Krone spioniert. Er steht im Dienste von Walsingham, der als Spion von Königin Elisabeth bekannt worden ist. ‚Das letzte Sakrileg‘ ist nach ‚Frevel und ‚Ketzer‘ der dritte Band um Bruno und spielt wie die Vorgänger während der Tudor-Zeit. Er begegnet seiner alten Liebe Sophia, die ihren Ehemann umgebracht haben soll. Sie reisen aufs Land, wo sich das Verbrechen abgespielt hat. Gemeinsam versuche sie aufzuklären, was wirklich passiert ist und kommen so schnell grösseren Verstrickungen auf die Schliche.

Meine Meinung:
Anfangs war ich etwas enttäuscht ab mir selber, da mir nicht aufgefallen ist, dass es hierzu zwei Vorgängerbände gibt. Allerdings war die Situation schon nach wenigen Kapiteln wieder klar, sodass ich denke, dass es gut möglich ist, dieses Buch alleine zu lesen. Es handelt sich um eine in sich abgeschlossene Geschichte, aber der spannende Schreibstil hat mich dazu gebracht, die ersten beiden Bände ebenfalls auf meine Wunschliste zu setzen. Das Spezielle an diesem historischen Roman ist in meinen Augen, dass für einmal nicht das Hauptgeschehen rund um die Oberschicht erzählt wird, sondern dass man erfährt, wie es dem einfachen Volk in dieser Zeit ergangen ist. Als Fan der Serie ‚Tudor‘ war es für mich deshalb besonders spannend, auch mal eine andere Perspektive kennenzulernen. Ein bisschen hat mich ‚Das letzte Sakrileg‘ an ‚Das Salz der Erde‘ erinnert, schon als ich das Cover gesehen habe. Allerdings ist hier auch ein bisschen Kriminalroman und Spionagegeschichte in dem historischen Roman verpackt, was es zu einem ganz anderen Leseerlebnis macht. Alles in allem habe ich das Buch gemocht und durch seine komplexe Handlung, die mehrere Stränge miteinander verflicht, hat es mich von A bis Z fesseln können. Ich werde die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten.

Das Cover:
Wie schon gesagt erinnert das Cover ein wenig an ‚Das Salz der Erde‘ und auch an ‚Die Säulen der Erde‘, weshalb es total gut in mein Bücherregal passt und dort mit Sicherheit seinen Platz behalten wird, da es einfach ein tolles Leseerlebnis war und ich es vielleicht irgendwann wieder anschauen möchte.

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Das Buch wird jetzt erstmal an meinen Vater ausgeliehen, evtl. wenn ich mir die anderen beiden Bände gekauft und selber gelesen habe. Und dann werde ich es behalten, zumindest bis ich umziehe und die meisten meiner Bücher wegmüssen.

Mein Highlight:
Ich fand es spannend, mal etwas Richtung Krimi zu lesen, das aber historisch ist. Irgendwie habe ich das bisher noch nicht so richtig und es hat mir gut gefallen, wie sich alles verstrickt hat.

Meine Empfehlung:
Dieses Buch ist etwas für Fans von Ken Follet, aber solchen, die gerne noch ein bisschen mehr Krimi mögen. Ansonsten für Fans von der Tudor-Zeit, die mal hinter die heile Kulisse blicken und erfahren wollen, wie es anderen Gesellschaftsschichten in dieser Zeit ergangen ist.

Die Autorin:
Unter ihrem Realnamen schreibt Stephanie Parris selber Buchkritiken für diverse grosse Magazine. Nun hat sie bereits ihren dritten Roman rund um Bruno, den Spion der Königin veröffentlicht.

Links:
Das Buch bestellen könnt ihr hier.
Hier kommt ihr zum Limes-Verlag, der das Buch herausgegeben hat. 

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