[Rezension] eversea - von Natasha Boyd

08:18 Tinten Hexe 1 Kommentare


Inhalt:
Keri Ann kellnert in ihrer Heimatstadt, während sie darauf wartet, dass ihr Bruder sein Studium beendet, damit sie endlich losziehen und die Welt entdecken kann. Währenddessen versucht sie, ihr Haus instand zu halten, und die Neugierde der schrulligen Bewohner zu befriedigen.
Da steht plötzlich der grosse Hollywoodstar Jack Eversea vor ihr. In ihrer Bar, kurz bevor sie diese schliessen möchte. Und er ist nicht einmal sonderlich nett. Nur gutaussehend. Sehr gutaussehend. Die beiden lernen sich besser kennen und schliesslich müssen sie sich die Frage stellen, wo das alles hinführen soll. Ihre verschiedenen Welten prallen aufeinander und es sprühen die Funken. Jedes Mal, wenn sie sich begegnen.

Meine Meinung:
Wenn man sich so lange ein Buch wünscht, wie ich es mit eversea getan habe, dann sind die Erwartungen riesig. Nur schon das wunderschöne Cover verspricht ein modernes Märchen, zauberhaft und verspielt. Und meine Erwartungen wurden diesmal nicht enttäuscht. Schon als die ersten Kapitel durch waren, nach nur wenigen Minuten, wusste ich, dass dieses Buch einfach ein absoluter Pageturner ist. Mich hat es gefreut, mal wieder eine Heldin in meinem Alter zu treffen und ich konnte mich von anfang an mit Keri Ann gut identifizieren. Ihren Namen fand ich übrigens ebenfalls sehr passend gewählt und er kommt auf die Liste möglicher Kindernamen. Definitiv. Nun und was ich auch gemocht habe, war das Ambiente der Story. Das Küstenstädtchen, die Tornados, irgendwie war das Ganze recht idyllisch. Die Leute waren mir meist sympathisch und jedes Mal wenn Keri Ann in der Bar gearbeitet hat, habe ich Lust auf Burger gekriegt.
Was mich eher verunsichert hat, war die Tatsache, dass es dazu noch eine oder sogar zwei Fortsetzungen gibt. Das ist irgendwie komisch und ein wenig unnötig, denn ich mag nicht zu jedem Chicklit-Buch eine ganze Reihe lesen müssen. Was ich aber natürlich trotzdem tun werde, weil ich eversea echt gemocht habe.
P.S. Während ich nach Infos zur Autorin gesucht habe, fand ich Youtube Videos, in denen sie mit Jack Eversea spricht. Das hat mich wirklich, wirklich schockiert, denn ich wollte nicht wissen, wie er aussieht und er sah definitiv anders aus als ich es mir vorgestellt habe. Eine richtige Enttäuschung!!!

Mein Highlight:
Ach, voll schwierig, denn ich weiss es eigentlich ganz genau: Das Cover hat mich vom ersten Moment bei Thalia begeistert und angezogen und ich habe das Buch nur deswegen überhaupt in die Hand genommen. Ein echtes Highlight, ähnlich wie die ‚Strandhaus Nr. 9‘-Bücher, die ich auch so gemocht habe.

Das Cover:
Naja, nach dem Highlight ist das selbsterklärend. Das Buch ist nicht wirklich typisch Chicklit und es ist sanft, bezaubernd und wirklich süss. Es bleibt definitiv in meinem Regal stehen. Und die weiteren Bände brauche ich auch wieder, denn die passen auch total süss dazu.

Meine Empfehlung:
Ich empfehle ‚eversea‘ erstmal meiner Schwester. Bestimmt wird sie es mögen, ein bisschen an die Wärme zu fliehen. Und ansonsten Fans von Christie Ridgway, die einen ähnlichen Schreibstil hat. Und Leuten, die Hollywood-Stories mögen. Und Frauen, die gerade in Urlaub fliegen oder gerade eben keine Zeit haben. 

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Nun, ich denke dass ich es erst meiner Schwester ausleihe und dann neben die ‚Strandhaus Nr. 9‘ Reihe stellen werde. Und dass ich schaue, dass bald die weiteren Bände daneben einziehen. 

Die Autorin:
Natasha Boyd hat Psychologie studiert und eine Marketingstelle gehabt, bevor sie mit dem Schreiben begonnen hat. Sie lebt selber an South Carolinas Küste, gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Söhnen. Eversea ist ihr Debütroman. 

1 Kommentar:

  1. Hihi, die Geschmäcker sind verschieden. Ich hatte so meine Probleme mit Keri Ann, die wunderschön, aber noch Jungfrau ist. Das und noch ein paar andere Punkte fand ich ziemlich klischeehaft, das konnte dann auch der Rest der Story nicht so raus reißen :-)

    LG Desiree

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